Berge, die sich nicht mit Gold aufwiegen lassen

Die Farben des Wunderlandes: Gold 

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Nach Golde drängt,
am Golde hängt doch alles.
Ach wir Armen.
(J. W. v. Goethe: "Faust")
               

Die Farbe Gold steht symbolisch für das Beste, für eine Spitzenleistung.Wegen seiner Seltenheit und seines „Sonnenglanzes“ war Gold schon früh das Metall der Götter und Könige. Seine Besonderheit wird durch folgende Begriffe auch sprachlich belegt: 

  • Goldenes Zeitalter
  • Goldenes Tor
  • Goldener Apfel
  • Goldene Hochzeit
  • Goldenes Kalb
  • Goldener Schnitt
  • Goldenes Buch
  • Goldene Mitte

Daneben gibt es im Deutschen auch noch eine Reihe von idiomatischen Wendungen, die dem Gold gewidmet sind:

  • es ist nicht alles Gold, was glänzt
  • treu wie Gold sein
  • um das goldene Kalb tanzen
  • Morgenstund hat Gold im Mund
  • jemandem eine goldene Brücke bauen
  • jemandem goldene Berge versprechen       
  • etwas lässt sich nicht mit Gold aufwiegen
  • jedes Wort auf die Goldwaage legen
  • Gold in der Kehle haben

 
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Das schönste deutsche Wort

 Internationaler Wettbewerb 2004 

Beim Aufräumen des Bücherregals fand ich ein wunderbares Buch wieder: „Das schönste deutsche Wort“ und wieder war es eine Freude, die originellen, poetischen, herzerwärmenden Begründungen für die Wahl des schönsten Wortes zu lesen.  

2004 wurde das „schönste deutsche Wort“ im Rahmen eines internationalen Wettbewerbes gekürt. Insgesamt wurden aus 111 Ländern 22.838 Wörter samt Begründungen vorgeschlagen. Eine Jury gab die „Gewinner“ im Oktober 2004 bekannt. Demnach ist „Habseligkeiten“ das schönste deutsche Wort, gefolgt von „Geborgenheit“, „lieben“, „Augenblick“ und „Rhababermarmelade“.  

Hier einige besonders schöne Begründungen: 

Streicheleinheit: Das Wort suggeriert, dass man so etwas Schönes wie Streicheln messen oder wiegen könnte, weil es dafür eine Bemaßung (= Maßeinheit) gibt: Ich hätte gern 42 Gramm Streicheln – oder doch besser 3 Kubikmeter davon???!!! Ganz im Gegensatz zu diesem eher nüchtern-technischen Begriff steht das Klangbild „Streicheleinheit“ mit seinem dreimaligen Doppelvokal: ei – ei – ei. Wem’s da nicht wohlig den Rücken herunterläuft …  

Fernweh: Dieses Wort ist für mich das schönste deutsche Wort, weil es das Wort ist, das ich lebenslang gesucht habe. Bis ich angefangen habe, Deutsch zu lernen, habe ich dieses Gefühl nicht benennen können. Es ist komisch, etwas zu spüren, und kein Wort dafür zu haben.  

Herbstzeitlose: „Herbstzeitlose“ vermittelt auf wundersame Weise die Fähigkeit der deutschen Sprache, durch Begriffskombinationen eine Verdichtung verschiedener Sinngehalte in einem Wort zu erreichen. Hier werden charakteristische Stigmata deutscher Mentalität über den alles bestimmenden Begriff der Zeit miteinander verknüpft: „Herbstzeit“ steht für die melancholische Abschiedsphase von allem Schönen, „zeitlos“ für Hoffnung und Vision einer Dauerhaftigkeit in einem Substanziellen – ein ambivalenter deutscher Begriff wie die Pflanze selbst, die Gift und Heilkraft besitzt.

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Höllenqualen im Tartaros

Die ewigen Strafen

Der Tartaros ist der unheimlichste, finsterste, quälendste Ort des Hades, der griechischen Unterwelt. Wer gegen die Götter frevelte, musste nach seinem Tod (der meist unmittelbar nach dem Frevel eintrat) für alle Ewigkeiten ohne Hoffnung auf Erlösung im Tartaros leiden.

Aus dem Tartaros kennen wir drei Strafen, die in unseren Sprachgebrauch übernommen wurden:

1. Tantalosqualen: Wer Tantalosqualen erduldet, muss schreckliche Schmerzen (oder schreckliche Angst) ausstehen oder wird von ungestillter Begierde gepeinigt. Der mythische Tantalos muss als Strafe für seine Frevel bis zum Kinn im Wasser stehen. Sobald er seinen Kopf zum Trinken neigt, zieht sich das Wasser zurück. Gleich verhält es sich mit den Zweigen voll mit Früchten, die entweichen, sobald er nach ihnen greift. So leidet er schlimmste Qualen durch Hunger und Durst, obwohl die Erlösung so nahe wäre.

2. Sisyphosarbeit: Wer mit einer Sisyphosarbeit beschäftigt ist, hat eine besonders schwere, qualvolle Arbeit zu erledigen, die zur Erfolglosigkeit verdammt scheint und niemals zu einem Abschluss gebracht werden kann: man wälzt den Stein des Sisyphos.

Sisyphos muss laut griechischer und römischer Überlieferung als Strafe für seine Schlechtigkeit einen großen Stein einen hohen Berg hinaufrollen, der kurz vor Erreichen des Zieles wieder in die Tiefe rollt, so dass er von vorne beginnen muss.

3. Das sprichwörtliche Fass ohne Boden stellt ebenfalls eine Strafe im Tartaros dar. Wir meinen damit (meist) eine Person, der man immer wieder etwas geben muss: es ist ein vergebliches Tun, das „Fass“ füllen zu wollen, denn es nimmt alles in sich auf, ohne dass man einen Erfolg erkennt. In der griechischen Mythologie müssen die Danaiden, die Töchter des Danaos, die ihre Ehemänner in der Hochzeitsnacht ermordeten, bis in alle Ewigkeit Wasser in ein durchlöchertes Fass schöpfen. Von hier stammen auch die Redewendung „eine Danaidenarbeit verrichten“, „ins Danaidenfass schöpfen“, „das Wasser der Danaiden füllen wollen“ und „Wasser in ein Sieb schöpfen“.

Am Rande

Die Römer nannten die Hunnen „Tartaren“ – sie schienen ihnen wohl so furchterregend als wären sie der Hölle entsprungen.

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… und ich atme frei!

Das Fest des Mario Vargas Llosa 

Eine seltsame Unruhe im Bauch, dauerndes Aktualisieren der Nachrichten-Seite, ungeduldiges Warten, Hoffnung, die Erwartung eines mäßigen Ergebnisses – das sind typische Anzeichen des alljährlichen Literaturnobelpreis-Vormittags! Und dann kommt die Mittagszeit und mit ihr die Erlösung aus der Ungewissheit „und nun kann ich hoffen“! – Aber werde ich auch frei atmen können? (Ja, der „Zauberlehrling“ kommt zurzeit viel zum Einsatz! ;-))

Die diesjährige Entscheidung der Schwedischen Akademie, Mario Vargas Llosa für seine "Kartographien von Machtstrukturen und seine bissigen Bilder von Widerstand, Revolte und Niederlage des Individuums" den Nobelpreis für Literatur zu verleihen, ist Balsam auf der Seele, denn mit ihm erhält nach einer langen Durststrecke endlich wieder ein ganz großer Literat diese wichtige Auszeichnung. Und ja – ich konnte frei atmen!

Aus seiner Feder besonders zu empfehlen ist „Das Fest des Ziegenbocks“ für mich eines der besten Bücher überhaupt!

 

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„Ich bin eine Lilie“

„Flower Tales“ von Peter Paul Althaus 

Ich bin eine Lilie;
ich bin verwandt
mit der Heiligen Cäcilie,
der Schutzpatronin der Orgeln, der Geiger, der Cymbalisten;
man gibt mich auf Bildern Engeln in die Hand.
Als neulich auf der Kirchenmauer zwei Tauben sich küßten,
überkam mich ein wundersam-irdisch’ Gelüsten...
... und ich glaube,
daß auch eine Lilie und eine Taube
sich lieben könnten oder gar müßten,
wenn sie mehr voneinander wüßten.
Aber als Symbol der Jungfräulichkeit habe ich Pflichten
und muß auf vieles, was andere dürfen, verzichten.
 

Die „Flower Tales“-Gedichte von Peter Paul Althaus (1892 – 1965) sind verspielte Gedichte voll skurrilen Humors, die Blumen sprechen lassen und von überraschenden Pointen und Wortspielen leben. Althaus, ein deutscher Schriftsteller und Kabarettist, ist besonders bekannt für seine Traumstadtgedichte und kann ruhig  in einem Atemzug mit Christian Morgenstern und Joachim Ringelnatz erwähnt werden!
 

Ich bin ein Flieder;
ich verwelke im Mieder
eines bayrischen Dirndls
(eines Garmisch-Partenkirchener Ki(r)ndls)
nach einer Trachtenschau mit Gesang und Tanz.
Ich bin auch nicht mehr ganz.
Ich rieche nach Veilchen, obwohl ich ein Flieder bin;
eigentlich ist das ein Widersinn:
nach Veilchen zu riechen und ein Flieder zu sein – – –
aber das Dirndl hatte sich mit Veilchenodör
zwecks Betördes Buam, des zünftigen
(ihres Zukünftigen),sehr ausgiebig parfümiert.
Und da habe ich vor dem Ungestüm
des Buam und vor dem Veilchenparfüm
abends um kurz nach neun kapituliert.
  

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Charlotte im Wunderland

Durch den Zauberspiegel der Fantasie

„Darum liebe ich die Kinder,
weil sie die Welt und sich selbst
noch im schönen Zauberspiegel
ihrer Fantasie sehen.“

Das Wunderland Deutsch meldet sich nach einer dreimonatigen Babypause und mit einer neuen Bewohnerin zurück: Charlotte Anna wurde am 29. Juni geboren und teilt die Liebe ihrer Mutter zur Literatur und zur deutschen Sprache. Am liebsten schläft sie in den Arm von Mama gekuschelt ein und hört dabei deutsche Balladen, zurzeit mit Vorliebe den „Zauberlehrling“ und den „Ring des Polykrates“. Da aber weder Goethe noch Schiller Reime für Finger- und Füßchenspiele verfasst haben (was ein äußerst bedauerliches Versäumnis ist), kommen auch die „zehn Zappelmänner“ nicht zu kurz. :-)

Herzlich willkommen, kleine Charlotte, im Wunderland!

 

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Im Reich der Interpunktionen

Brutaler Krieg zwischen Satzzeichen!  

Was passiert, wenn im Reich der Interpunktionen Krieg ausbricht und die Satzzeichen beginnen, einander zu bekämpfen? Darüber haben Sie noch nie nachgedacht? Ich auch nicht, bis ich gestern dieses ausgezeichnete Gedicht von Christian Morgenstern gefunden habe, das mir den Tag versüßte … Viel Spaß damit (und verwenden Sie noch rasch ein paar Semikolons in Ihren Texten, solange es sie noch gibt! :-))  

Im Reich der Interpunktionen
nicht fürder goldner Friede prunkt:
 

Die Semikolons werden Drohnen

genannt von Beistrich und von Punkt.
 

Es bildet sich zur selben Stund

ein Antisemikolonbund.
 

Die einzigen, die stumm entweichen

(wie immer), sind die Fragezeichen.
 

Die Semikolons, die sehr jammern,

umstellt man mit geschwungnen Klammern
 

und setzt die so gefangnen Wesen

noch obendrein in Parenthesen.
 

Das Minuszeichen naht, und - schwapp!

da zieht es sie vom Leben ab.
 

Kopfschüttelnd blicken auf die Leichen

die heimgekehrten Fragezeichen.
 

Doch, wehe! neuer Kampf sich schürzt:

Gedankenstrich auf Komma stürzt -
 

und fährt ihm schneidend durch den Hals,

bis dieser gleich - und ebenfalls
 

(wie jener mörderisch bezweckt)

als Strichpunkt das Gefild bedeckt!
 

Stumm trägt man auf den Totengarten

die Semikolons beider Arten.
 

Was übrig von Gedankenstrichen,

kommt schwarz und schweigsam nachgeschlichen.
 

Das Ausrufszeichen hält die Predigt;

das Kolon dient ihm als Adjunkt.
 

Dann, jeder Kommaform entledigt,

stapft heimwärts man, Strich, Punkt, Strich, Punkt.
 

Christian Morgenstern

 

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"Grau, teurer Freund, ist alle Theorie ..."

Die Farben des Wunderlandes: Grau 

"Grau, teurer Freund, ist alle Theorie, und Grün des Lebens goldner Baum." Mephisto in Goethes Faust 

Die graue Farbe ist ein „Zwischenton“ und steht zwischen Weiß und Schwarz, was sich sprachlich in folgenden Ausdrücken manifestierte:

  • Grauzone: Undefiniertes befindet sich in der Grauzone; es ist weder gut (weiß) noch schlecht (schwarz)
  • Graubrot: Mischbrot aus weißem Weizen- und „schwarzem“ Roggenmehl
  • Morgengrauen: Dämmerung; Übergang zwischen der dunklen Nacht und dem hellen Tag (ein Abendgrauen dagegen gibt es nicht!)
  • Graue Literatur: Literatur, die nicht über den Buchhandel vertrieben wird.

Zudem gilt Grau als langweilig und als Synonym für Eintönigkeit und trübe Stimmung. In Wendungen wie „grauer Alltag“ oder „alles grau in grau sehen“ ist der Gegensatz des Grau zu bunten Farben genutzt.  Im Folgenden eine Reihe von idiomatischen Wendungen, die sich mit der grauen Farbe auseinandersetzen: 

  • etwas liegt noch in grauer Zukunft
  • etwas liegt in grauer Vergangenheit
  • die graue Vorzeit
  • eine graue Maus sein
  • bei Nacht sind alle Katzen grau
  • sich wegen etwas keine grauen Haare wachsen lassen
  • in Ehren grau geworden sein
  • alles grau in grau sehen/malen
  • der graue Alltag  
  • das graue Elend haben
  • jemandem graut es vor etwas

 
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Wofür die Ewigkeit zu gebrauchen ist …

Zum 100. Todestag von Mark Twain 

Zum hundertsten Mal jährt sich nun der Todestag des großen amerikanischen Schriftstellers Mark Twain. Seine Bücher sind herzerfrischend, intelligent, strotzen vor Sarkasmus (und dabei kommen sie ganz ohne SarcMarc aus …) und ausgezeichneter Beobachtungskunst – kurz: sie sollten in keiner Bibliothek oder Leseliste fehlen. Aber nicht nur seiner Bücher wegen würdigt das Wunderland Deutsch den Todestag von Mark Twain, sondern vor allem auch wegen seiner engen Beziehung zur deutschen Sprache, die bereits in einigen Artikeln Erwähnung gefunden hat:

http://www.wunderland-deutsch.com/post/Die-schreckliche-deutsche-Sprache.aspx

http://www.wunderland-deutsch.com/post/Der-Junge-die-Rube-und-das-Madchen.aspx

http://www.wunderland-deutsch.com/post/Worter-wie-alphabetische-Prozessionen.aspx

http://www.wunderland-deutsch.com/post/Wie-die-Blasen-eines-Ausschlags.aspx  

Zitate zur deutschen Sprache 

Mark Twain, der als einer der scharfzüngigsten Schriftsteller der Literaturgeschichte gilt, hat sich häufig zur deutschen Sprache geäußert. Hier einige Zitate aus seiner Feder: 

  • Wenn der deutsche Schriftsteller in einen Satz taucht, dann hat man ihn die längste Zeit gesehen, bis er auf der anderen Seite seines Ozeans wieder auftaucht mit seinem Verbum im Mund.
  • Einige deutsche Wörter sind so lang, dass sie eine Perspektive haben.
  • Never knew before what eternity was made for. It is to give some of us a chance to learn German.
  • Die deutsche Sprache sollte sanft und ehrfurchtsvoll zu den toten Sprachen abgelegt werden, denn nur die Toten haben die Zeit, diese Sprache zu lernen.
  • Wer niemals Deutsch gelernt hat, kann sich keine Vorstellung davon machen, wie verzwickt diese Sprache ist. Es gibt sicher keine andere Sprache, die so unordentlich und unsystematisch daherkommt, und sich daher jedem Zugriff entzieht.
  • Ich glaube nicht, dass es irgendetwas auf der ganzen Welt gibt, was man in Berlin nicht lernen könnte - außer der deutschen Sprache!
  • Wenn doch die Deutschen das Verb so weit nach vorn zögen, „that one it without a telescope discover can!“

 

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Neues Satzzeichen

SarcMarc als Zeichen der Ironie

Im Schriftverkehr des Internetzeitalters bedient man sich häufig der verschiedenen Smileys, um Missverständnissen auf Grund von fehlender Gestik und Mimik vorzubeugen. Besonders schwierig bleibt es aber weiterhin, Ironie und Sarkasmus zu kennzeichnen bzw. zu verstehen, weshalb ein US-Unternehmen ein neues Satzzeichen – das SarcMarc (eine Spirale mit einem Punkt; siehe Video) zum Patent angemeldet hat. Das Symbol wird für Geld (!) zum Download angeboten: Sarkasmus um 1,99 Dollar.  http://www.youtube.com/watch?v=WlwCCWGYOGg&feature=player_embedded

Geschichte des Ironiezeichens 

Als Erfinder des Prinzips Ironiezeichen kann Ende des 19. Jahrhunderts der französische Dichter Marcel Bernhardt gelten. Allerdings setzte sich das spiegelverkehrte Fragezeichen, das als Symbol eingesetzt wurde, nie ganz durch. Zudem muss auch festgehalten werden, dass man dem Ironischen natürlich schon einen Teil der Ironie entzieht, indem man es als ironisch kennzeichnet und somit sein Spiel zwischen Aussage und Bedeutung einschränkt.

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